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Dihydrogenmonoxid

Dihydrogenmonoxid ist in aller Munde. Einige Organisationen werben bereits seit 2 Dekaden für ein weltweites Verbot von DHMO, doch die Politik hält sich zu diesem Thema weiterhin bedeckt.
Um was handelt es sich bei Dihydrogenmonoxid? Was sind die Gefahren dieser Substanz und worin liegt der Nutzen? – Diese Seite soll ein Wenig Licht ins Dunkel bringen.

Eigenschaften

Dihydrogenmonoxid ist ein anorganischer, bei Zimmertemperatur flüssiger, farb- und geruchloser Stoff mit einer molaren Masse von 18,01528 g/mol. Das Molekül hat einen Radius von 0,0958nm und weist eine ausgeprägte Asymmetrie (Bindungswinkel der Hydrogenkomponenten: 104,45°) auf, was zu einer starken Dipolarität führt. DHMO hat einen Siedepunkt von 373,12 Kelvin bei einem Druck von 101,3 kPa und wurde erstmals 1766 von Henry Cavendish synthetisch hergestellt. Aufgrund der chemischen Eigenschaften wird DHMO in der Industrie häufig als Lösungsmittel und wegen der hohen Wärmekapazität von 0,6 W/(m K) bei 293 Kelvin auch als Kühlmittel eingesetzt. DHMO ist in gasförmigem Zustand z.B. auch im Abgasstrahl von Raketentriebwerken enthalten.
Die Chemikalie, die aufgrund ihrer amphoteren Eigenschaften »Børnstedt-Base« gennnt wird, ist biologisch nicht abbaubar, wirkt teils stark korrodierend auf viele Metalle und ruft in elektrischen Systemen Fehlerströme und sogar Kurzschlüsse hervor.

Gefahren

Die Gefahren, die von DHMO ausgehen, sind nicht zu unterschätzen. Jedes Jahr kommen Tausende von Menschen durch DHMO ums Leben, die meisten von ihnen durch unbeabsichtigte Inhalation.
DHMO ist am Treibhauseffekt und auch an der ständig fortschreitenden Bodenerosion beteiligt. Meteorologen sind sich darüber einig, dass DHMO sogar für das Entstehen von Unwettern wie Gewittern und sogar Zyklonen verantwortlich ist. Es ist in Form der so genannten Hydroxylsäure ein wesentlicher Bestandteil des sauren Regens.
Selbst in geringen Mengen kann die Inhalation von DHMO zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen und sogar zum Tod führen. Länger andauernder Hautkontakt mit DHMO in seiner festen Form kann zu erheblichen Gewebeschäden und sogar zum Absterben ganzer Gliedmaßen führen, während bereits kurz einwirkender Hautkontakt mit DHMO-Gas Verbrennungen verursacht.
DHMO wird praktisch weltweit von Abhängigen konsumiert, meist durch orale Einnahme. Der Stoff hat extremes Suchtpotenzial; der Entzug verläuft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit tödlich.
Die Toxizität ist mäßig, der LD50-Wert liegt im Bereich von ca. 100 000 mg/kg Körpergewicht, getestet bei Ratten. Eine Überdosierung führt zu erhöhter Transpiration, Hyperurie, Ascites (was sich als unangenehmes Völlegefühl bemerkbar macht), Übelkeit, Erbrechen sowie Mineral- und Elektrolytverlust.


Haben Sie es bemerkt? Bei diesem Artikel über Dihydrogenmonoxid handelt es sich um eine wissen­schaft­liche Satire über Wasser.


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