Privilegien für Geimpfte

Das Corona-Virus ist weiter auf dem Vormarsch und lässt sich durch die bisher getroffenen Maßnahmen kaum eindämmen. Zum Einen sind die Beschränkungen aus Rücksicht auf die Wirtschaft bei Weitem nicht ausreichend, zum Anderen gibt es in der Bevölkerung immer mehr Widerstand gegen die Beschränkungen. So verständlich das auch sein mag, ist es dennoch kontraproduktiv.

Wir haben bereits kurz nach Ende des ersten Lockdowns im März 2020 gesehen, dass Lockerungen grundsätzlich zu einem sprunghaften Anstieg der Infektionszahlen führen. Damals gab es noch keinen Impfstoff gegen das Virus. Die Lockerungen wurden von der Bevölkerung dankbar angenommen; man ließ jede Vorsicht links liegen und frönte wieder dem Party-Feeling. Die Antwort des Virus ließ nicht lange auf sich warten. Die Infektionszahlen explodierten geradezu. Darauf folgte der zweite Lockdown. Die »Aluhut-Träger« unterstellten der Regierung böswillige Machenschaften und leugneten standhaft die Existenz eines Krankheitserregers.

Wir erleben derzeit tatsächlich den dritten Weltkrieg. Der Feind ist aber nicht eine fremde Nation oder sonstige Organisation von Menschen, sondern ein winziges, aber sehr mächtiges Virus. Eine feindliche Nation kann allenfalls ein paar hunderttausend Kämpfer stellen, beim Virus haben wir es mit Trillionen zu tun. Im zweiten Weltkrieg haben wir (wieder einmal) gelernt, dass gegnerische Abwehrmaßnahmen schnell mit verbesserten Waffen und Angriffstaktiken beantwortet worden sind. Doch den neuen Feind halten alle für dumm und nicht entwicklungsfähig. Und das Gegenteil ist der Fall. Weil es Trillionen Einzelkämpfer sind, schadet es dem Feind nicht im Geringsten, wenn einige Milliarden von ihnen zugrunde gehen, denn die Überlebenden gehen gestärkt aus der Schlacht hervor. Das ist ein Faktum, dessen sich niemand bewusst ist.

Seit es Impfstoffe gibt, wiegen wir uns in Sicherheit und denken, dass damit das Virus endgültig aus der Welt geschafft sei. In Deutschland begann die Impfkampagne sehr schleppend, weil es die Bundesregierung versäumt hat, ausreichend große Mengen zu bestellen. Man begründete dies damit, dass die Impfstoffe noch nicht ausreichend getestet wurden und wollte die Menschen vor möglichen Gefahren schützen. Hinzu kommt, dass die weltbekannte deutsche Bürokratie eine schnelle Verteilung des vorhandenen Impfstoffs behinderte. Während im Vereinigten Königreich bereits eine Million Menschen geimpft waren, hatten in der BRD erst einige Zehntausend Menschen eine Impfung erhalten.

Kurz nachdem in UK ein paar Millionen Menschen geimpft worden waren, erschien die erste mutierte Variante des Virus, die wesentlich ansteckender ist als der ursprüngliche Virenstamm. Es liegt nahe, dass die Mutationen durch die massenhaften Impfungen in Großbritannien gefördert wurden. Weil Geimpfte erweiterte Freiheiten erhalten hatten und der Schutz des Vakzins keineswegs hundertprozentig wirkt, konnten sich die Viren ungehindert weiterentwickeln.

Es ist abzusehen, dass in Kürze erste gegen die Impfstoffe resistente Mutationen entstehen, die sich dann wieder ungehindert ausbreiten können, bis es neue Impfstoffe gibt, die die resistenten Stämme in Schach halten können. Unterdessen wird der Ruf nach weiter gehenden Lockerungen für bereits geimpfte Menschen immer lauter. Wenn wir diesem Ruf nachgeben, geben wir den neuen Mutanten die Chance, sich auszubreiten und sich auf neue Impfstoffe einzustellen, die zur Bekämpfung der ersten resistenten Mutanten entwickelt wurden.

In Krankenhäusern kämpft man verzweifelt gegen Bakterien, die gegen immer mehr Desinfektionsmittel und Antibiotika resistent wurden; Stichwort MRSAMRSA:
Methicillin-resistenter
Staphylococcus aureus;
hier: multiresistente Keime
. Die Problematik wurde Anfang der 2000er Jahre bekannt und erreichte ihren Höhepunkt um 2012, als man begann, die Hygienekonzepte in Kliniken gründlich zu überarbeiten. Damit ist die Gefahr keineswegs gebannt; sie wurde nur ein Wenig entschärft.

Warum sollten Viren nicht in der Lage sein, Resistenzen gegen existierende Impfstoffe zu entwickeln? Warum sollten Trillionen von Streitkräften sich ergeben, wenn sie von Natur aus die Fähigkeit haben, sich neuen Gegebenheiten anzupassen? Immerhin haben sie erstens mehr Individuen und zweitens einen kürzeren Lebenszyklus als Bakterien und können sich deshalb noch viel schneller anpassen.

Und die Bundesregierung diskutiert gegenwärtig über weitgehende Lockerungen für geimpfte Menschen. Dieser Schuss kann nur nach hinten los gehen!

Ich sagte bereits Ende April voraus, dass wir gegen Ende des laufenden Jahres neue multiresistente Virenstämme haben, die 1. ansteckender sind als die bisher bekannten und 2. gegen die bekannten Impfstoffe immun sind. Wir steuern blindlings auf die größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte zu und alle mächtigen Instanzen leisten dieser Entwicklung nach Kräften Vorschub.

Die dritte Welle ist abgeebbt und die Regierung hat vorschnell die Schutzmaßnahmen gelockert. Damit hat sie die Grundvoraussetzung für eine vierte Welle geschaffen. Die Inzidenzwerte gingen zunächst zurück auf unter 5 von 100000 und alle wähnten sich am Ende der Pandemie.
So wurden mit Ausnahme der Maskenpflicht in ÖPNV und Einzelhandel alle Beschränkungen ausgesetzt. Man durfte wieder Partys feiern, sich in Gaststätten treffen und auch nach Herzenslust Fernreisen unternehmen, weil man ja seinen redlich verdienten Jahresurlaub auf Gedeih und Verderb im fernen Ausland verbringen muss...
Dass damit neue Mutanten aus aller Welt importiert werden, ist den Urlaubshungrigen Touristen natürlich nicht bewusst, und im Übrigen auch völlig gleichgültig.

Seit Kurzem sind die Inzidenzien wieder im Ansteigen begriffen, doch die kritischen Werte, die die Vorgesehenen Maßnahmen wieder in Kraft setzen sind noch nicht erreicht. Der Monat Juli neigt sich dem Ende zu und wir haben wieder über 13,3 von 100000 Inzidenzien pro Woche. Die Politik schläft unterdessen keineswegs, widmet sich aber nicht der Pandemie, sondern dem Wahlkampf. In solchen Zeiten will sich natürlich keine Partei durch strenge Schutzmaßnahmen unbeliebt machen; schließlich geht es um die Kanzlerkandidatur.
Meine Prognose lautete bereits am Anfang des Juli, dass wir gegen Ende August die vierte Welle und den nächsten Lockdown haben werden. Ich befürchte, mit dieser Annahme Recht zu behalten.

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