Zufallswitz

Jüdische Witze  

In dieser Kategorie sind jüdische Witze. Diese haben nichts mit jenen fiesen antisemitischen »Judenwitzen« zu tun, die man aus der rechten Szene kennt.
Diese Witze erzählen sich Juden untereinander. Sie sind geprägt von eigensinnigem Humor und hintergründiger Selbstironie.

Die Händler Menashe aus Akko und Zeitz aus Hebron treffen sich zufällig in Haifa. Menashe sagt:
Shalom, Zeitz. Sag, willst du machen a gutes Geschäft?
Menashe, kennst mich doch – gute Geschäfte sin mir immer willkommen.
Hab ich einen Eisenbahnwaggon voll Kartoffeln für 25.000,- Schkalim.
Klingt lukrativ, Menashe. Gekauft!
Die beiden schlagen ein, Zeitz bezahlt und Menashe beschreibt, wo der Waggon steht:
Am Bahnhof Kiryat Rabin, Gleis 5, der siebte Waggon.
Zeitz begibt sich zum Bahnhof und sucht den Waggon. Gleis 1, 2, 3, 4 – und Ende.
Da fragt er einen Schaffner: Wo ist denn Gleis 5?
Gleis 5? – gibt's nicht. Wir haben hier nur 4 Gleise.
Wutentbrannt nimmt Zeitz sein Telefon und ruft seinen Geschäftspartner an.
Menashe, du Schmock! Bist du meschugge? Hast mich gekohlt mit die Kartoffeln! Was soll ich jetzt machen?
Günstig weiterverkaufen.


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Ein Rabbiner aus Kiryat Hadassa in West-Jerusalem ärgerte sich darüber, dass viele der Gläubigen ohne Käppi in die Synagoge kommen.
Also schrieb er an den Eingang:
Das Betreten der Synagoge ohne Kippa ist ein dem Ehebruch vergleichbares Vergehen.
Am nächsten Tag stand darunter:
Hab ich probiert. Kein Vergleich!

Der alte Schlomo kommt verzweifelt zu seinem Rabbiner und beklagt sich:
Shalom, Rebbe. Hab ich a Problem. Mein Sohn ist ein guter Sohn, tüchtig und klug. So hab ich gemacht a Testament für ihm. Jetzt ist er vom Glauben abgefallen und hat sich taufen lassen. Sag, Rabbi, was soll ich tun?
Der Rabbiner:
Hab ich auch einen Sohn, klug und tüchtig. Hab ich auch gemacht Testament und er ist abgefallen vom Glauben.
Und was hast du gemacht?
Rabbiner: Hab ich gefragt G-tt.
Und was hat der gesagt?
Er hat gesagt, Hab ich auch einen Sohn gehabt. Tüchtig und weise und immer auf dem rechten Weg, also hab ich gemacht Testament für ihm. Dann ist der Sohn vom Glauben abgefallen und hat sich taufen lassen., Da hab ich gefragt, was er gemacht hat.
Und was hat er gesagt?
Er hat gesagt, er hat gemacht neues Testament.


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Ein Tourist aus Bat Yam (bei Haifa) kommt nach Tiberias am See Genezareth. An der Yigal-Allon-Promenade steht ein kleines Boot zur Überfahrt bereit. Er geht hin und fragt den Bootsführer:
Entschuldigen se bitte de Frage. Wos kostet hinieberzufahren ieber de See nach Ein Gev?
Der Bootsmann antwortet: 100 Schekel.
Hundert Schekel? das is abber a bissele viel!
Mei lieber Freind, des is de See Genezareth. Ieber diese See ist Jesus Christus gegangen zu Fuß!
Kei Wunder – bei dene Preise!


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Der alte Abraham Kohn kommt am Freitagnachmittag in ein Tel Aviver Versicherungsbüro, um eine Lebensversicherung abzuschließen. Der Makler wundert sich und fragt:
Sie sind aber schon ziemlich alt für so etwas!
Nein, warum? Ich bin siebzig Jahre.
Und da wollen Sie eine Lebensversicherung abschließen?! — Na, da müssen wir noch reden. Jetzt mach ich aber gleich Feierabend. Kommen Sie doch morgen wieder.
Morgen kann ich nicht – da is Schabbes!
Dann kommen Sie doch am Montag.
Geht auch nicht. Am Montag hat mein Dade Geburtstag.
Sie haben noch einen Vater? Wie alt wird der denn?
Fünfundneunzig Jahre.
Gratuliere, das ist ja ein stolzes Alter! – Dann kommen Sie halt am Dienstag.
Geht auch nicht. Da heiratet mein Großvater.
Einen Großvater haben Sie auch?! Wie alt ist der denn?
120 Jahre.
Himmel! Und da will er noch heiraten?!
Was heißt will – er muss!


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Rabbi, gibt es ein absolut sicheres Mittel, dass eine Frau nicht schwanger wird?
Ja, das gibt es. Einen Apfel essen.
Wie? Vorher oder nachher?
Anstatt.

Ein Oberrabbiner ist auf Dienstreise in England. An einem Morgen wacht er sehr früh auf.
Es ist Jom Kippur, der höchste jüdische Feiertag, an dem außer Beten und Fasten alles verboten ist.
Er tritt auf den Balkon seines Hotels und blickt direkt auf den Golfplatz.
Er denkt sich: So früh am Morgen wird mich schon keiner sehen.
Er zieht sich also seinen weißen Anzug an, holt seine Golfausrüstung heraus und geht zum Abschlag des ersten Lochs.
Oben im Himmel sagt Petrus zu Gott:
Siehst du, was der Oberrabbiner am Jom Kippur macht? – Willst du ihn nicht dafür bestrafen?
Gott nickt. Der Oberrabbiner schlägt ab und trifft mit dem ersten Schlag. – Ein »Hole-in-one« – das allergrößte und allerseltenste Ereignis für einen Golfer.
Petrus: Das versteh ich nicht. Du wolltest ihn doch bestrafen?!
Da sagt Gott: Das habe ich, denn wem will er das erzählen...?


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Der alte Moshe Teitelbaum liegt am Sterbebett:
Sarah, mein geliebtes Weib, bist du hier?
Ja Moshe, ich werde nicht von deiner Seite weichen
Und Isaak, mein einziger Sohn, bist auch du bei mir?
Ja, Dade, ich bin auch hier.
Und, und Hanna meine Tochter, mein Augenstern, bist auch du hier?
Natürlich bin ich hier, Dade.
Da bäumt sich der Alte auf und brüllt:
Und wer zum Teufel noch mal ist dann im Laden?!

In Ramala stehen zwei Herren in der Toilette, um ihr Geschäft zu verrichten. Da sagt der eine:
Sie sind zwischen 1956 und 1977 geboren, stimmt's?
Ja, stimmt.
Und sie kommen aus Aschdot Ja’akov Ichud.
Ja! Woher wissen se?
Da kenn ich den Rabbiner. Der hat in 21 Jahren nie einen geraden Schnitt hinbekommen.


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Kohn fragt seinen Schneider: Kannst du mir machen einen Anzug ganz eng? Nicht eine einzige Falte und vorne so, dass man sieht die Genitalien als ein Abdruck?
Mußt du dich nicht sorgen darum, werd' ich dir machen einen Anzug vorne so eng, dass man sieht deine Konfession...

Der Rekrut Salomonsohn beschwert sich bei seinem Korporalschaftsführer, man habe ihm ein Stück Speck aus dem Spind gestohlen.
Dieser läßt die Korporalschaft antreten und fragt: Wer von euch hat dem Juden den Speck gestohlen?
Doch dann besinnt er sich und sagt: Aber hören Sie mal, Sie als Jude dürfen doch keinen Speck essen!
Ich hab ihn auch nicht zum Essen, Herr Unteroffizier! Ich brauch ihn nur, wenn ich mer hab 'n Wolf gelaufen. Dann reib ich mir die Kimme damit ein.
Da tritt der Stubengefreite vor und meldet: Herr Unteroffizier, Rekrut Schmidt kotzt...


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Ein gläubiger Jude, der das Alter von 105 Jahren erreicht hatte, kam plötzlich nicht mehr in die Synagoge. In Angst, dem alten Mann wäre etwas zugestoßen, ging der Rabbi sofort zu ihm. Er fand ihn bei bester Gesundheit, also fragte er:
Warum kommst Du nach so vielen Jahren plötzlich nicht mehr in die Synagoge?
Der alte Mann sah sich vorsichtig um und flüsterte dann dem Rabbi ins Ohr:
Wisst ihr, als ich 90 wurde hab ich erwartet, dass Gott mich demnächst zu sich holen würde. Aber dann wurde ich 95, dann 100 und jetzt sogar 105. Also dachte ich mir, dass Gott sehr beschäftigt sei und mich vergessen haben muss. – Jetzt will ich Ihn nicht wieder daran erinnern.

Im Zug treffen sich ein Rabbi und ein SA-Strumtruppenführer. Meint der SA-Mann:
Mann Jud, kannst Du mir sagen, warum wir den Krieg verloren haben?
Rabbi: Ja, wegen der jüdischen Generäle.
SA-Mann: Aber wir hatten gar keine Juden als Generäle – das hätt's bei uns auch nie gegeben.
Rabbi: Aber die anderen hatten welche...


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Fragt der katholische Pfarrer den Rabbi:
Wann wirst Du endlich anfangen, Schweinefleisch zu essen?
Sagt der Rabbi: Auf ihrer Hochzeit, Hochwürden!

Jahre später:
Der Pfarrer tritt in den Ruhestand. Bald lernt er eine Frau kennen, sie verlieben sich und nach einiger Zeit wollen sie heiraten.
Der Pfarrer erinnert sich an die Frage mit dem Schweinefleisch und schickt dem Rabbi eine Einladung zur Hochzeitsfeier. — Mit den Worten:
„Es gibt Schweinebraten…”

Manöver in Israel. Eine Flussbrücke trägt (für die Manöver) ein Schild:
»Die Brücke ist gesprengt.«
Der Hauptmann sieht empört von seinem Hügel aus durch den Feldstecher, wie dennoch eine Gruppe Infanteristen seelenruhig über die Brücke marschiert.
Zornig fährt der Hauptmann mit seinem Jeep heran und will die Soldaten tüchtig anschnauzen. Da sieht er zu seiner Verblüffung, dass sie ein Transparent tragen mit der Aufschrift:
»Wir schwimmen.«


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Ein Rebbe geht am Sabbat spazieren und sieht eine Geldbörse auf der Erde liegen. Ihn überkommen aber starke Zweifel, ob er mit dem Aufheben schon gegen die Sabbatruhe verstößt. Plötzlich fällt er auf die Knie und ruft laut aus:
Danke, oh Herr, für dieses Wunder. Ringsum ist Sabbat, aber an dieser Stelle ist schon Montag.

Zwei Juden kommen in den Vatikan und wollen den Papst sprechen. Die Schweizer Garde fragt, ob es nicht auch möglich wäre, das schriftlich zu erledigen. Dies wird strikt verneint und erklärt, dass es sich um eine ganz private Angelegenheit handele. Nach langer Diskussion werden sie beim Papst vorgelassen und er fragt sie, was ihr Anliegen sei. Darauf fragt ihn einer der beiden Juden:
Entschuldigen's mei Herr. Kennens nicht den Jesus Christus und seine Jünger, bittschön.
Aber ja doch ,erwidert der Papst.
Da wäre noch eine unbezahlte Rechnung für ein Abendessen.


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Warum hat Kain Abel erschlagen?
??? (bitte klicken...)

Ein Jude zog in eine sehr katholische Gegend. Jeden Freitag wurden die Katholiken sehr nervös, denn während sie ihren Fisch aßen, saß der Jude im Garten und grillte Steaks. Also machten sie sich daran, ihn zu konvertieren. Schließlich, mit Bitten und Drohungen, schafften sie es. Sie brachten ihn zu einem Priester, der besprenkelte ihn mit gesegnetem Wasser und sprach:
....geboren als Jude
....aufgewachsen als Jude
....jetzt ein Katholik.

Die Katholiken waren begeistert. – Keine verführerischen Gerüche mehr am Freitag.
Aber am nächsten Freitag zog der Grillgeruch wieder durch die Nachbarschaft. Die Katholiken rannten alle zum Haus des Juden um ihn an seine neue Diät zu erinnern. Sie fanden ihn am Grill stehend, wo er Wasser über das Fleisch sprenkelte und sagte:
....geboren als Kuh
....aufgewachsen als Kuh
....jetzt ein Fisch.


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Am Pier von New York redet ein alter, zerlumpter Jude auf den Kapitän eines nach Israel fahrenden Schiffes ein:
Herr Kapitän, haben Sie ein Mitleid mit einem sterbenden Juden! Nehmen Sie mich um Gotteslohn mit nach Israel, damit ich begraben sein kann im Lande meiner Väter!
Der Kapitän erbarmt sich und nimmt den Bittsteller mit. Aber bei der Ausfahrt aus Haifa steht derselbe Mann wieder am Pier und fleht, der Kapitän möchte ihn doch wieder nach New York zurückbringen.
Wissen Sie, erklärt er, mein Leiden hat sich gebessert. In Israel sterben – ja. Aber leben?!

Ein Afroamerikaner sitzt in New Orleans in der Straßenbahn und liest eine arabische Zeitung. Er trägt einen rosafarbenen Anzug und eine Kette mit einem großen Davidstern. Der Jude, der ihm gegenüber sitzt, schaut ihn lange an. Schließlich schüttelt er den Kopf und sagt vorwurfsvoll:
Neger allein genügt Ihnen wohl nicht, wie?


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Itzig Diamant ist im Café während des Kartenspiels plötzlich tot zusammengebrochen.
Große Verlegenheit. Wer soll der Frau die Nachricht bringen?
Schließlich erklärt sich David Eisenstein bereit, es ihr schonend beizubringen.
Er geht hin und läutet, sie öffnet die Tür.
Er: Guten Tag, Frau Diamant. Ich komme eben aus dem Stammcafé Ihres Gatten.
Sie: Der Lump sitzt sicher dort und spielt Karten.
Er: Jawohl, er sitzt dort und spielt Karten.
Sie: Am Ende hat er wieder verspielt.
Er: Ich glaube, er hat wirklich verspielt.
Sie: Er hat womöglich sehr viel verspielt.
Er: Ich fürchte, er hat sehr viel verspielt.
Sie: Der Schlag soll ihn treffen, den Tagedieb!
Er: Von Ihrem Mund in Gottes Ohr – ist schon geschehen!

Worin ähneln sich ein orthodoxer Jude und ein alter Witz?
??? (bitte klicken...)


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Ein alter Jude läuft schwer bepackt über einen Bahnhof in einer Kleinstadt und fragt nach längerem Zögern einen seiner Mitreisenden:
Was halten Sie eigentlich von Juden?
Darauf erwidert der Mann:
Ich bin ein großer Bewunderer des jüdischen Volkes.
Der alte Jude geht weiter und fragt den nächsten die selbe Frage. Dieser erwidert:
Ich bin fasziniert von den Leistungen jüdischer Mitmenschen in der Kultur und der Wissenschaft.
Der Jude bedankt sich für diese Antwort und geht zu einem weiteren Mann. Dieser erwidert auf die Frage:
Ich mag Juden nicht besonders und bin froh, wenn ich nichts mit ihnen zu tun habe.
Darauf der alte Jude:
Sie sind ein ehrlicher Mann, könnten Sie bitte mal auf mein Gepäck aufpassen, Ich muß in die Toilette

Ein junger Mann und ein alter Jude fahren gemeinsam eine lange Strecke mit der Bahn. Der junge Mann fragt nach dem Einsteigen den alten Juden nach der Uhrzeit, erhält aber keine Antwort. Am nächsten Morgen kurz vor der Ankunft sagt der alte Jude:
Es ist jetzt 8 Uhr 30
Der junge Mann fragt verwundert, warum er die Antwort erst jetzt erhält.
Sehen Sie, junger Mann, Ich habe bei mir gedacht, wenn ich Ihnen die Uhrzeit gleich sage, werden wir ins Gespräch kommen, Sie werden mir sagen, dass Sie in meine Stadt fahren, dass Sie zum ersten Mal dort sind und ich werde Sie, da ich ein freundlicher Mensch bin, zu mir einladen. Dann werde ich Sie mit meiner Tochter bekannt machen, Sie werden sich in sie verlieben und sie eines Tages heiraten. – Da habe ich mir gesagt, was soll ich mit einem Schwiegersohn, der nicht einmal eine Uhr hat.


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Ein Mann wollte wissen, ob Sex am Sabbat eine Sünde ist, denn er ist sich nicht sicher, ob Sex Arbeit oder Vergnügen ist. Also fragt er einen katholischen Priester nach seiner Meinung über diese Frage. Der Priester schaut lange in der Bibel nach und sagt dann:
Mein Sohn, nach einer erschöpfenden Bibelsuche bin ich sicher, dass Sex Arbeit ist und somit am Sonntag nicht erlaubt ist.
Der Mann denkt sich: Was weiß ein Priester schon vom Sex?, und geht zu einem protestantischen Pfarrer – ein verheirateter Mann, erfahren – um von ihm die Antwort zu erfahren. Doch von ihm erhält er die gleiche Antwort:
Sex ist Arbeit und darum nicht für den Sonntag.
Immer noch nicht zufrieden mit dieser Antwort, sucht er die ultimative Autorität: Ein Mann aus Jahrtausende alter Tradition und Wissen: einen Rabbiner. Der überlegt lange und sagt dann: Mein Sohn, Sex ist eindeutig Vergnügen.
Da fragt der Mann nach: Rebbe, wie könnt Ihr dessen so sicher sein wenn mir alle anderen erklären, dass Sex Arbeit sei?
Da antwortet der Rabbi leise:
Wenn Sex Arbeit wäre, – würde meine Frau es das Hausmädchen machen lassen.


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Der Cohn kommt zum Rebben und fragt:
Rebbe, nu' bin ich 76 Jahr, und mein Weib, die Sarah, die is' 25. Und, wie's der Herr will, ist doch die Sarah schwanger. Ich tu' nachts kein Auge mehr zu, wegen der Frage: Bin ich der Vater von dem Kind oder nicht?
Sagt der Rebbe: Darüber muß ich klären, komm morgen wieder.
Anderntags sagt der Rebbe:
Cohn, hab ich geklärt die ganze Nacht. Auf jeden Fall ist's a Wunder: Bist Du der Vater – ist's a Wunder! Bist Du nicht der Vater – ist's a Wunder?

Seinerzeitige Empfehlung an die jungen Männer Kölns:
Sie sollten sich nicht an die jüdischen Mädchen heranmachen.
Die christlichen Mädchen würden Jesusmariaundjosef rufen, da täte sich natürlich nichts.
Die jüdischen würden Mame! rufen. – Und die kommt.


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Mandelbaum steht wegen eines Einbruchs vor Gericht.
Sagen Sie, Herr Angeklagter, sagt der Richter, wieso haben Sie nur solchen wertlosen Krempel mitgenommen? Immerhin lagen in dem Haus etliche Wertgegenstände völlig offen herum.
Der Einbrecher meint verbittert:
Herr Richter, ich kann es nicht mehr hören. Meine Frau hat mir deswegen wirklich schon genug zugesetzt – und jetzt fangen Sie auch noch damit an!

Ein reicher Bürger übergibt dem Rabbiner hundert Euro für Gemeindezwecke.
Schon am Tag darauf trifft eine Delegation der »Chewra Kadischa«, der Beerdigungsgesellschaft, beim Rabbiner ein und bittet, man möchte die hundert Euro zur Reparatur des Friedhofzaunes verwenden, Hunde und Schweine könnten sonst hineingelangen und den Friedhof verwüsten.
Schon recht, sagt der Rabbiner. Nur eines möchte ich wissen: Wie haben die Hunde und Schweine bloß so schnell von den hundert Euro erfahren?


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In einem winzigen Israelischen Dorf nahe Hebron bleibt ein Reisender mit seinem Automobil liegen. Alle Versuche, den Wagen selber zu reparieren, sind vergeblich.
Man ruft den Dorfklempner. Dieser öffnet die Motorhaube, blickt hinein, versetzt dem Motor mit einem Hämmerchen einen einzigen Schlag – und der Wagen fährt wieder!
Macht 200 Schekel, sagt der Klempner.
Der Reisende: So teuer?! Wie rechnen Sie das?
Der Klempner schreibt auf:
Gegeben a Klopp 10 Schekel
Gewusst wo 190 Schekel
Zusammen 200 Schekel


Kohn kommt auf den Bahnsteig gerannt und sieht nur noch die Rücklichter des abfahrenden Zuges.
Der Bahnhofsvorsteher: Na, haben Sie den Zug verpasst?
Kohn: No Na! verscheucht werd ich ihn haben!


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Schmul will einen Hund kaufen und geht in eine Tierhandlung in Tel Aviv.
Vor einem riesigen Bernhardiner bleibt er interessiert stehen und fragt:
Was soll der Große denn kosten?
700 Schekel., sagt der Tierhändler.
Schmul zeigt auf einen hübschen Dalmatiner.
Und der Weiße mit de Flecken?
1200 Schekel.
Schmul erblickt einen kleinen Pudel.
Der kleine Schwarze, was kostet der?
2500 Schekel.
Schmul betrachtet fasziniert einen winzigen Chihuahua.
Und dieser ganz kleine?
4000 Schekel, erklärt der Verkäufer.
Sagen Sie, fragt Schmul neugierig, was kostet bei Ihnen gar kein Hund?

Kohn gibt an der Post ein Telegramm an seinen Geschäftsfreund Grün auf:
Akzeptiere Offerte. Brief folgt. Hochachtungsvoll Kohn.
Der Schalterbeamte gibt den freundlichen Rat:
»Hochachtungsvoll« könnten Sie eigentlich weglassen.
Kohn fragt verwundert:
Nanu, woher kennen Sie den Grün?


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Ein Sowjetischer Jude besucht seine Verwandten in Israel und bevor er sich verabschiedet, sagt er:
Wenn ich in die Sowjetunion zurückkomme, werd ich die Briefe mit blauer Tinte schreiben, falls es mir gut geht und mit grüner Tinte, falls das Leben unerträglich wird. Die Post soll in der Sowjetunion zensiert werden, hab ich gehört.
Eine Woche später kommt der erste Brief — er ist mit blauer Tinte geschrieben:
Das Leben hier ist wunderschön. Man kann alles kaufen, was man will – außer vielleicht grüner Tinte …

David steht in seinem Garten, wirft eine Handvoll Münzen in die Luft und ruft:
Jahwe, mach dass ich gewinn die Lotterie!, aber nichts geschieht.
Das wiederholt er einige Wochen lang. Nach zwei Monaten schließlich tut sich der Himmel auf und eine mächtige Stimme erschallt:
David, gib mir doch a Chance und kauf dir a Los!


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Zwei Juden treffen sich am Sonnabend auf der Kurpromenade in Karlsbad.
Cohn, ich hab' gehört, du bist vom Glauben abgefallen?
Ja.
Sag: Glaubst du noch an Gott?
Nu, laß uns reden von was anderem.
Die beiden begegnen einander wieder am Sonntag.
Cohn, es hat mir keine Ruh' gelassen die ganze Nacht: Glaubst du noch an Gott?
Nein.
Nu, das hättest du nebbich schon antworten können gestern.
Bist du Meschugge? – Am Schabbes?!

Aron fragt seinen Vater:
Dade, kannst du mir erklären was das ist: Ehrlichkeit?
Ich will es dir erklären: Wenn du auf der Straße einen Schekel findest, dann lohnt es sich nicht, ihn zum Fundbüro zu tragen, den kannst du behalten. Wenn du aber tausend Schekel findest, dann gibst du sie besser ab. Man wird dich dann für ehrlich halten, und der Ruf der Ehrlichkeit ist ein Kapital. Findest du aber ein ganzes Kapital auf der Straße, dann brauchst du den Ruf der Ehrlichkeit nicht mehr.


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Albert Einstein sagte, nachdem er nach Amerika ausgewandert war:
Werde ich mit meiner Theorie Recht behalten, dann werden die Deutschen sagen, ich sei Deutscher, und die Franzosen, ich sei Weltbürger. Werde ich nicht Recht behalten, dann werden die Franzosen behaupten, ich sei Deutscher, und die Deutschen, ich sei Jude.

Schlomo Braun kommt zum Rabbiner und beklagt sich:
Rebbe, es ist entsetzlich. Kommst du zu einem Armen – er ist freundlich, er hilft, wenn er kann. Kommst du zu einem Reichen – der sieht dich nicht einmal! Sag mir, was ist das nur mit dem Geld!
Da sagt der Rabbi: Tritt doch mal ans Fenster und sag mir was du siehst.
Ich sehe eine Frau mit einem Kind an der Hand. Ich sehe einen Wagen, er fährt zum Markt.
Gut – und jetzt tritt hier zum Spiegel. Was siehst du?
Nu, Rebbe, was werd' ich sehen? Ich seh mich selber.
Siehst du Schlomo, so ist es. Das Fenster ist aus Glas gemacht, und auch der Spiegel ist aus Glas gemacht. Aber kaum legst du ein bissele Silber hinter die Oberfläche – schon siehst du nur noch dich selber!


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In einem israelischen Bus war ein Schild, darauf stand:
Es ist strengstens untersagt, während der Fahrt mit dem Fahrer zu sprechen. Er braucht seine Hände zum Chauffieren!

Ein Rabbi erzählt:
Eines Tages fand ein Holzhacker einen Säugling im Wald. Wie sollte er ihn ernähren? Er betete zu Gott, und da geschah ein Wunder: Dem Holzhacker wuchsen Brüste, und er konnte das Kind säugen.
Rabbi, wendet ein Jünger ein, die Geschichte gefällt mir nicht. Wozu so eine ausgefallene Sache wie Frauenbrüste bei einem Mann? Gott ist allmächtig. Er konnte einen Beutel Gold neben das Kind legen, dann hätte der Holzhacker einfach eine Amme bezahlt.
Der Rabbi: Falsch, ganz falsch! Warum soll Gott ausgeben Geld, wenn er kann auskommen mit einem Wunder?


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Beim Kartenspiel.
Einer der Herren weiß nicht was er ausspielen soll. Da sieht er wie ein kiebitzender Jude auf seine eigene Brust deutet. Der Herr spielt Herz aus – und verliert.
Das habe ich von Ihren dummen Ratschlägen!, sagt er bitter zu dem Kiebitz.
Darauf dieser: Heiße ich Herz oder heiße ich Grün?

Der Richter befragt den Zeugen:
Wie ist Ihr Name?
Samuel Rosenbaum.
Was ist Ihr Beruf?
Ich bin Kantor in der Synagoge.
Und Ihre Konfession?
Dreimal dürfen Sie raten, Herr Richter.


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Der Vater fragt seinen Sohn:
Mosche, wie weit seit's in der Schule gekommen im Rechnen?
Bis zum Einmaleins.
Und was is zwei mal zwei?
Mosche atwortet: Sechs.
Falsch, sagt der Vater, Zwei mal zwei macht vier.
Hab' ich gewußt, Dade, aber hätt' ich gesagt vier, hättst mich runter gehandelt auf zwei.

Eine Gruppe Jüdischer Handlungsreisender sitzt in der Bahn. Weil ihnen langweilig ist, erzählen sie sich Witze.
Sie haben sich bereits alle Witze erzählt, die sie kennen. Es braucht nur einer von ihnen den Mund zu öffnen, damit die anderen sofort schreien: Den kennen wir schon!
Da haben sie eine Idee: Sie notieren und numerieren alle ihnen bekannten Witze auf einem Blatt. Von Zeit zu Zeit ruft einer dem anderen eine Nummer zu und alle lachen wieder. Ein neuer Reisender steigt zu. Lange hört er der Zahlenschlacht zu. Schließlich läßt er sich das Spiel erklären. Die Sache gefällt ihm und er sieht sich die Witzliste an.
Lustig ruft er: 27!, aber niemand lacht. Das ist doch ein guter Witz!, sagt er.
Das schon, geben die anderen zu, aber erzählen muß man ihn halt können!


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Ein koscheres Restaurant. Im Schaufenster hängt ein Bild von Moses.
Ein galizischer Jude tritt herein. Was sieht er? – Der Kellner ist glatt rasiert. Der Jude fragt misstrauisch:
Ist das hier wirklich koscher?
Kellner: Natürlich, sehen Sie nicht das Bild von Moses im Fenster hängen?
Der Jude: Das schon. Aber offen gestanden: Wenn Sie im Fenster hängen und Moses servieren würde, dann hätte ich mehr Vertrauen.

Ein Rabbi und ein Pfarrer sitzen nebeneinander im Flugzeug.
Die Stewardess bietet ein Glas Champagner an, woraufhin der Rabbi dankend annimmt.
Der Pfarrer lehnt ab, mit den Worten:
Vielen Dank, aber als Vertreter der katholischen Glaubenslehre darf ich weder Alkohol trinken noch den Geschlechtsverkehr ausüben.
Darauf ruft der Rabbi die Stewardess noch mal zu sich und sagt:
Verzeihen Sie, Fräulein, ich wusste nicht, dass ich die Wahl hatte.


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Ephraim Goldblum wird von einem Beamten der CIA verhört:
Haben Sie Verwandte im Ausland?
Nein.
Was heißt: Nein? Und wer ist dann David Cohn in Tel Aviv?
Das ist mein Bruder.
Und wer ist Chaia Goldbaum in Haifa?
Das ist meine Schwester.
Zum Donnerwetter Goldblum, ich frage nun nochmals: Haben Sie Verwandte im Ausland, ja oder nein?
Nein, ganz bestimmt nicht!, sagt Goldblum, Von der ganzen Familie bin ich der einzige, der im Ausland lebt.

Aron und Chajm sind zur israelischen Armee eingezogen worden und zu den Fallschirmspringern eingeteilt worden. Vor ihrem ersten Übungssprung erklärt der Sergeant:
Es ist ganz einfach. Ihr springt aus dem Flugzeug, zählt bis zwanzig und zieht kräftig am Griff hier rechts am Geschirr. Dann öffnet sich der Fallschirm. Sollte er sich nicht öffnen – das geschieht vielleicht einmal in hunderttausend Fällen – dann zählt ihr noch bis zehn und zieht hier am linken Griff. Dann öffnet sich der Reserveschirm. Unten warten dann auch schon die Fahrer, die euch zur Kaserne zurückbringen.
Aron und Chajm springen aus dem Flugzeug, zählen bis zwanzig und ziehen den rechten Griff – und die Fallschirme öffnen sich nicht. Sie zählen weiter bis zehn und ziehen den linken Griff – die Reserveschirme öffnen sich auch nicht.
Da sagt Aron zu Chajm:
Typisch jüdische Organisation. Du wirst sehen, wenn wir unten ankommen, sind die Fahrer auch nicht da.


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Uns gegenüber wohnt ein Graf. Und wenn ich in Geschäften fahre, sitzt er bei meiner Frau...
Aj, so eine Schande! Das ist schlecht!
Nu, ganz so schlecht ist das nicht. Wenn er ins Manöver zieht, verbringe ich ganze Abende bei seiner jungen Frau...
Das ist doch gut!
So gut aber wieder nicht. Ich mache ihm nämlich kleine Grafen und er mir kleine Juden.

Ein Mann geht zur Beichte und sagt zum Priester:
Vater, ich bin 80 Jahre alt und verheiratet. Ich habe vier Kinder, elf Enkelkinder und siebzehn Urenkel. Und letzte Nacht hatte ich eine Affäre mit zwei 18-jährigen Mädchen. Ich hatte Sex mit beiden... zweimal!
Darauf der Priester:
Nun, sag mir, mein Sohn, wann warst Du das letzte Mal bei der Beichte?
Nie, Vater, ich bin Jude.
Also warum erzählst Du mir das dann?
Ich erzähle es jedem!


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Ein Bettler geht von Haus zu Haus und sagt:
Mein ganzes Haus ist abgebrannt. Können Sie mir nicht mit einer Unterstützung helfen?
Haben Sie ein Dokument, das belegt, dass das Haus abgebrannt ist und das vom Rabbiner unterzeichnet wurde?
Oy, das ist auch verbrannt.

Der als besonders hartnäckiger Vertreter bekannte Chaim Rosenbaum ist Vater von Drillingen geworden. Als Aron Braun davon erfuhr, sagte er nur:
Die gönne ich ihm – mir schickt er auch immer mehr, als ich bestelle!

Ein Doktor der Volkswirtschaft erzählt aus seiner frühen Zeit in Israel:
Ich war Volunteer im Kibbuz Jad Mordechai beim Orangenpflücken. Der Aufseher hat mir eine Weile zugeschaut. Dann hat er mich gefragt:
Se sin a Doktor?
Ja.
Aber a Chirurg sin se keiner.
Nein, warum?
Weil schneiden kennen Se überhaupt nicht.


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Der kleine David ist eine Niete in Mathematik. Seine Eltern versuchen alles: Lehrer, Erzieher, spezielle Unterrichtszentren, aber nichts hilft.
Als letzten Ausweg rät ihnen jemand, eine katholische Schule zu versuchen. Die Nonnen dort sind streng!, sagen sie.
David wird prompt nach St. Bonifaz zur Schule gegeben. Schon am ersten Tag nach der Schule läuft David durch die Tür und schnurstracks in sein Zimmer. Er beginnt wie wild zu lernen. Sofort nach dem Essen läuft er nach oben, ohne das Fernsehen zu erwähnen und vergräbt sich noch mehr in seine Schulbücher. Seine Eltern sind erstaunt. Dieses Betragen geht wochenlang so weiter.
Am letzten Schultag vor den Ferien kommt David nach Hause, zeigt er das Zeugnis seiner Mutter. David hat in Mathematik eine Eins erhalten. Sie schlingt die Arme um ihn und fragt:
David, Liebling, wie ist das passiert? Waren es die Nonnen?
Nein, antwortet David. Am ersten Tag, als ich in der Schul den Bursch gseh´n hab, der an das Pluszeichen genagelt gwes’n is, da hab ich gleich bemerkt, de versteh´n kein Spaß!

Emmanuel will sich beim ORF als Nachrichtensprecher bewerben. Leider stottert er sehr stark. Er geht also mit seinem Freund David zum Vorsprechen. David wartet vorm Studio bis Emmanuel betrübt wieder herauskommt.
Nun, Emmanuel, haben sie Dich genommen?, fragt David gespannt.
Emmanuel antwortet: N-n-nein, h-h-h-abs j-ja g-ge-gewusst. Ö-österrei-reicher sind a-a-alle A-a-antise-semiten...


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In Dublin sitzen zwei Bettler nebeneinander. Einer hält ein Kruzifix in der Hand und einen Hut für Gaben, der andere hält einen Davidstern in der einen Hand und in der anderen ein Hut.
Die Passanten schauen alle abfällig auf den Bettler mit dem Davidstern und geben dann dem Bettler mit dem Kreuz Geld.
Einer der Passanten sagt zu dem Bettler mit dem Davidstern:
Natürlich will Ihnen keiner etwas geben – das ist ein katholisches Land. Machen sie es doch wie die anderen.
Da sagt der mit dem Davidstern zu dem Bettler mit Kreuz:
Chaim, der will uns was beibringen…

Ein katholischer Pater, ein evangelischer Pfarrer und ein Rabbiner diskutieren über die Abtreibung. Im Laufe des Gesprächs kommt die Frage auf, wann das menschliche Leben überhaupt beginnt.
Sagt der Pater: Nun, ich bin der Ansicht, dass das menschliche Leben bereits beginnt, wenn sich Vater und Mutter in Liebe zusammentun.
Na ja, antwortet der evangelische Pfarrer. Ich würde es so nennen: Das menschliche Leben beginnt, wenn die Samen- und Eizelle miteinander verschmelzen.
Nebbich, meint der Rabbi. Menschliches Leben beginnt, wenn die Alte ist tot und de Kinder aus dem Haus…


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Jitzchak kommt zum Rebben und sagt:
Rebbe, hab ich eine ganz diskrete Frage. Ich weiß selber, dass man an dem Jom tov, was uns jetzt bevorsteht, dass man da nicht darf rauchen, ich weiß genau, dass man darf nicht essen, dass man auch nicht soll trinken. — Nur eine Frage: darf man schlafen mit einer Frau?
Da sagt der Rebbe nach einigem Nachdenken:
Jitzchak, schlafen mit einer Frau darfst du schon, aber nur mit der eigenen.
Und warum nur mit der eigenen?, fragt Jitzchak
Ein Vergnügen darf es keines sein.

Die Direktorin eines College ruft in einer Kaserne in Arizona an und sagt:
Wir haben heute eine Tanzveranstaltung und wir haben acht Männer zu wenig. Würden Sie bitte so freundlich sein, uns acht junge Kadetten zu schicken, die mit den Mädchen tanzen? – Nur eines: Wir sind ein sehr christliches College. Bitte schicken Sie uns keine Juden.
Die Party ist bereits in vollem Gange. Die Musik spielt und die Leute tanzen. Da öffnet sich die Tür, und herein kommen acht Schwarze Kadetten, packen sich die Mädchen und tanzen mit ihnen.
Die Direktorin ist empört, geht zum Telefon und ruft in der Kaserne an:
Hier ist die Direktorin von dem College. Ich habe Sie gebeten, mir acht Burschen zum Tanzen zu schicken. Warum haben Sie mir denn ausgerechnet acht Schwarze geschickt?
Da sagt der Telefonist:
Warum? — Das weiß ich nicht. Aber unser Captain Goldstein wird sicher wissen, warum.


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Ein Reisender kommt in einer Kleinstadt an. Er kommt aus dem Bahnhof heraus, geht auf den ersten Menschen zu, der ihm entgegen kommt und fragt ihn:
Entschuldigen Sie, wo wohnt denn hier der Rabbiner?
Der Passant antwortet:
Der Rabbiner wohnt in der Teichstraße 5.
Teichstraße 5?, wundert sich der Reisende, Das kann gar nicht sein, da ist doch das Bordell.
Was reden Sie da – das Bordell ist in der Friedrichstraße 17.
Danke!, sagt der Reisende und zieht von Dannen.

Am Schabbes schaut der Rebbe aus dem Fenster und sieht gegenüber drei Herren, die rauchen. Da geht er hinüber und fragt den ersten, warum er am Schabbes raucht. Der antwortet:
Ich bitte um Verzeihung, aber ich habe vergessen, dass heute Schabbes ist.
Der zweite sagt: Rebbe, ich bitte vielmals um Verzeihung, aber ich habe vergessen, dass man am Schabbes nicht rauchen darf.
Der dritte: Rebbe, ich habe die größte Schuld, denn ich habe vergessen, die Vorhänge zuzuziehen.


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Ein Schnorrer läutet an der Tür eines noblen Hauses. Als sich die Tür öffnet, sagt er:
Shalom, guter Mann. Ich bin Klezmer aber nun bin ich ohne Arbeit und habe nichts zu Essen. Können Sie mir nicht etwas spenden?
Der Mann fragt: Was für ein Instrument spielen Sie denn?
Nach kurzem Überlegen antwortet er: Ich spiele Cimbalom.
Der Mann öffnet einen Schrank, holt ein Cimbalom heraus und gibt es dem Bettler mit den Worten:
Wenn Sie mir etwas vorspielen, werde ich Sie reich belohnen.
Darauf der Schnorrer: Nu' warum müssen ausgerechnet Sie haben a Tsimbl!

Stern muss einen schwierigen Prozess gegen Levi führen. Am Tag zuvor bespricht er sich mit seinem Anwalt und sagt:
Herr Advokat, ich hab eine großartige Idee, wie wir werden den Prozess gewinnen. Ich werd dem ehrenwerten Herrn Richter schicken zwei schöne fette Gansele.
Der Anwalt: Sind Sie meschugge, das darf der Richter doch nicht annehmen. So verlieren wir den Prozess umso eher!
Stern sagt: Gut, dann werd ich sie ihm nicht schicken, wenn das besser ist.
Am nächsten Tag ist die Verhandlung – und Stern gewinnt. Der Anwalt gratuliert seinem Klienten und sagt:
Sehen Sie Stern, nun haben wir doch gewonnen. Wer weiß, was gwewsen wäre, wenn Sie dem Richter die Gänse geschickt hätten...
Darauf antwortet Stern:
Nu ich hab se ihm doch geschickt. – Aber ich habe die Karte von Levi dazugelegt.

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Ein Minister, ein Priester und ein Rabbi machen einen gemeinsamen Ausflug. Es war ein sehr heißer Sommertag als sie plötzlich an einen einsamen Waldsee kamen. Sie schauten sich um und da niemand da war, der sie sehen konnte zogen sie sich splitternackt aus und nahmen ein erfrischendes Bad.
Ihre Freiheit genießend, ging das nackte Trio Beeren pflücken als plötzlich eine Gruppe Frauen aus ihrer Stadt entgegen kam. Da sie ihre Kleidung nicht mehr rechtzeitig erreichen konnten, bedeckten der Minister und Priester ihre Geschlechtsteile mit den Händen, der Rabbi jedoch bedeckte sein Gesicht und sie rannten davon.
Nachdem die Frauen weg waren und sie wieder angezogen waren, fragten der Minister und der Priester den Rabbi, weshalb er denn sein Gesicht und nicht sein Geschlechtsteil bedeckte?
Der Rabbi antwortete: Ich weiß nicht genau wie es bei euch ist, aber in meiner Gemeinde erkennt man mich an meinem Gesicht.

Drei Vertreter für feuerfeste Tresore unterhalten sich über die Tests bei ihren Tresoren. Sagt der eine:
Wir haben Geldscheine hinein gelegt, den Tresor verschlossen und für zwei Stunden auf 800°C erhitzt. Nach dem Abkühlen waren die Geldscheine völlig unverändert.
Der zweite:
Bei unseren Tests haben wir Schokolade eingeschlossen und für vier Stunden auf 1200°C erhitzt. Danach war die Schokolade wie neu.
Der dritte:
Haben wir einen Hahn eingeschlossen und den Tresor 12 Stunden lang auf 1800°C erhitzt. Nu was soll ich eich sogen? – Danach war der Gockel tot.
Die anderen: Ha! – Da haben wir's!
War er erfroren…

Zwei alte Freunde begegnen sich, sagt der eine:
Na, wie geht's dir, mei Freind?
Oh, nicht so gut!
Warum, was machst du?
Bin ich Musiker geworden, spiel' ich Fagott!
Ach, musst du nich' spielan far Gott, musst du spielen fir de Leit!


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