Der »meteorologische« Frühlingsanfang

Die World Meteorological Organization hat fesgelegt: Der erste März ist der meteorologische Frühlingsanfang. Dieser kurze Artikel soll zeigen, wie idiotisch diese Regel in Wirklichkeit ist und warum ein anderer Termin besser wäre.

Wann ist Frühlingsanfang?

Am 1. März ist der meteorologische Frühlingsanfang. So steht es, seit einigen Jahren für alle Ewigkeit in Stein gemeißelt, weil die Meteorologen unbedingt ihr eigenes Süppchen kochenoder heißt es vielleicht:
»ihr eigenes Süppchen braten«?
mussten. Die WMOWorld Meteorological Organization,
1950 als Unterorganisation der UN gegründet
hat das zu einem offenbar streng geheimen Zeitpunkt festgelegt. Jedenfalls ist darüber im Internet und auch bei der WMO selbst nichts Konkretes hinterlegt, was für sich spricht. Die Gründe indes, sind für einen mit Vernunft begabten Menschen nicht nachvollziehbar.
Es handelt sich hierbei um ein typisches Kevin-SyndromZum Artikel „Kevinismus” in der Stupidedia. Ebenso gut könnte man festlegen, dass ein "chemisches Edelgas" nur dann als solches bezeichnet werden darf, wenn es mehr als 100 Dollar pro Gallone kostet...

Der astronomische Frühlingsanfang fällt mit dem ÄquinoktiumÄquinoktium (lat.); (engl.: equinox):
Gleich-Nächtigkeit
Mit diesem Bregriff bezeichnet man die so genannte Tag-und-Nacht-Gleiche.
Das ist der Tag, an dem die Sonne in ihrer Ekliptik den Äquator überquert.
Die Zeit von Sonnen­aufgang bis Sonnenuntergang ist an diesem Tag gleich lang wie die Zeit von Sonnenuntergang bis zum nächsten Sonnenaufgang.
zusammen und diese Regel gilt seit Jahrhunderten.
Doch die Meteorologen bestehen darauf, selbst wenn zu ihrem Frühlingsanfang die seit vielen Jahren kältesten Tage gerade eine halbe Woche zurück liegen. Angeblich rechnet es sich zum Ersten eines Monats leichter im Zusammenhang mit Statistiken über mittlere Temperatur, Niederschlagsmenge und solche Dinge. Dass dieses Datum so gar nichts von Frühlingsgefühlen hat, interessiert unter den Meteorologen niemanden.
Ich plädiere dafür, dass die meteorologischen Jahreszeitenwechsel mit den Quartalswechseln zusammen gelegt werden. Demnach sollte der meteorologische Jahreszeitenwechsel genau einen Monat später statt finden, nämlich am Ersten nach dem Äquinoktium bzw. dem SolstitiumSolstitium (lat.): Sonnen-»Stand«; Sonnenwende;
Mit diesem Begriff bezeichnet man den Zeitpunkt, an dem die Sonne in der Ekliptik ihren höchsten Stand erreicht.
und damit auch den astronomischen Jahreszeitenwechseln. Dann beginnt auch rein kalendarisch ein neues Quartal.
Alle Welt richtet sich nach den Quartalen. In der Arbeitswelt, bei den Krankenkassen, in der Justiz – überall finden wichtige Änderungen zum Quartalsbeginn statt und nicht schon einen Monat früher. Warum können nicht auch die Meteorologen den Jahreszeitenwechsel auf den Quartalswechsel legen?
Das würde sich noch einfacher rechnen und wäre auch deutlich näher an den astronomischen Gegebenheiten, nämlich nur ziemlich genau eine Woche nach Äquinoktium und Sonnenwende.
Aber die Herrn und Damen von der Meteorologie, die ihr ganzes Leben dem Raten und systembedingt ewig falschen Prognosen verschrieben haben, müssen ja unbedingt ihr eigenes DingZum Artikel „Ding (Dings)” in der Stupidedia machen, selbst wenn alle Vernunft dagegen spricht.

Wer diese Regel eingeführt hat, sollte jedes Jahr bis zum fühlbaren Beginn des Frühlings ans Gipfelkreuz der Zugspitze gekettet und vom meteorologischen bis zum astronomischen Frühlingsanfang auf Nulldiät gesetzt werden, damit er/sie erkennt, wie falsch diese Regel ist!

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